Bevor der Gartenschlauch für die kalte Jahreszeit entleert und verstaut wird, lohnt sich eine gründliche Prüfung auf kleine Schäden, die im laufenden Betrieb oft unbemerkt bleiben. Feine Risse oder undichte Stellen an Anschlüssen zeigen sich häufig erst, wenn man gezielt danach sucht.
Prüfen, bevor der Schlauch verstaut wird
Rollen Sie den Schlauch vollständig aus und drehen Sie das Wasser kurz auf, um die gesamte Länge unter Druck zu beobachten. Undichte Stellen zeigen sich dabei meist als kleine Wasserfontänen oder feuchte Flecken entlang des Schlauchs.
Achten Sie besonders auf die Übergänge zu Anschlussstücken und Verbindungen, da genau dort mit der Zeit am häufigsten kleine Undichtigkeiten entstehen. Eine lockere Dichtung lässt sich oft einfach durch Nachziehen oder Austauschen beheben.
Kontrollieren Sie auch die Oberfläche des Schlauchs auf spröde oder rissige Stellen, die durch Sonneneinstrahlung über die Saison entstanden sein können. Solche Stellen werden bei Kälte im Winter oft noch brüchiger und reißen dann leichter auf.
Entleeren Sie den Schlauch anschließend vollständig, indem Sie ihn an beiden Enden öffnen und das restliche Wasser herauslaufen lassen. Zurückbleibendes Wasser kann bei Frost gefrieren und den Schlauch von innen dauerhaft beschädigen.
Rollen Sie den leeren Schlauch locker auf, statt ihn eng zu knicken, und lagern Sie ihn an einem frostfreien, trockenen Ort für den Winter. Zu enges Aufrollen begünstigt Knicke, die den Wasserfluss im nächsten Frühjahr behindern können.
Bewahren Sie den aufgerollten Schlauch nach Möglichkeit hängend auf, statt ihn flach auf den Boden zu legen, da eine erhöhte Lagerung zusätzlich vor Feuchtigkeit und Nagetieren schützt. Ein einfacher Haken an der Hauswand reicht dafür meist schon vollkommen aus.
Wer den Gartenschlauch vor dem Verstauen sorgfältig prüft, erspart sich im nächsten Frühjahr böse Überraschungen beim ersten Gießen. Diese kurze Kontrolle am Ende der Saison zahlt sich durch eine deutlich längere Lebensdauer des Schlauchs aus.